AGB´s

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Auftragnehmer


Stand: 01.01.2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Leistungen von Connect Austria | Maria Lässig, Rosegger Straße 23/1, 9232 Rosegg, Österreich (im Folgenden „Auftragnehmerin“), insbesondere in den Bereichen:

• Webdesign

• Website-Umbau

• Online-Shops

• Grafikdesign

• Online-Marketing

• technische Betreuung

• damit verbundene Beratungsleistungen

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn sie ausdrücklich schriftlich anerkannt wurden.


2. Vertragsgegenstand

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. Auftrag. Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen sind nicht Vertragsbestandteil.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl für den Neubau von Websites als auch für den Umbau, die Erweiterung oder Anpassung bestehender Websites. Sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde, gelten für Neubauten dieselben technischen, rechtlichen und haftungsrechtlichen Rahmenbedingungen wie für Arbeiten an bestehenden Systemen.


3. Arbeiten an bestehenden Websites & Fremdsystemen

Die nachfolgenden Bestimmungen gelten sowohl für Arbeiten an bestehenden Websites als auch – sinngemäß – für den Neubau von Websites, sofern dabei Software, Systeme oder

Komponenten von Drittanbietern eingesetzt werden.


3.1 Allgemeines

Die Auftragnehmerin erbringt ihre Leistungen auf Basis des beim Leistungsbeginn vorhandenen bzw. eingesetzten Systemzustandes. Dies gilt insbesondere für:

• WordPress-Websites

• Plugins (z. B. Epsilon oder vergleichbare Erweiterungen)

• Themes

• Frameworks

• Fremd-Hosting

• Drittanbieter-Software jeglicher Art


3.2 Haftungsausschluss für Fremdsoftware & Updates

Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für:

• fehlende, veraltete oder fehlerhafte Software-Updates

• Inkompatibilitäten zwischen Plugins, Themes oder Systemkomponenten

• Funktionsänderungen oder -ausfälle infolge von Software- oder Sys-temupdates

• Sicherheitslücken, die bereits vor Beginn der Arbeiten bestanden haben

• Änderungen durch Drittanbieter (z. B. Plugin-Hersteller, Hostinganbieter)

Eine dauerhafte Funktionsfähigkeit von Drittsoftware wird nicht geschuldet, sofern keine gesonderte Wartungs- oder Betreuungsvereinbarung abgeschlossen wurde.

Auch bei neu erstellten Websites kann es durch Weiterentwicklungen von Software, Browsern, Betriebssystemen, Hostingumgebungen oder Drittanbietern zu Funktionsänderungen oder -einschränkungen kommen. Eine dauerhafte technische Aktualität oder Update-Kompatibilität wird nicht geschuldet, sofern keine gesonderte Wartungs- oder Betreuungsvereinbarung abgeschlossen wurde.


3.3 Bestandsmängel & Altlasten

Bei bestehenden Websites kann es aufgrund von:

• unklarer Dokumentation

• veralteter Software

• individueller Anpassungen

• vorheriger Eingriffe durch Dritte

zu unerwarteten technischen Problemen kommen. Die Auftragnehmerin haftet nicht für Schäden oder Folgeschäden, die auf bereits bestehende Mängel oder Altlasten zurückzuführen sind.


4. Worst-Case-Szenarien & Mehraufwand

Sollte es im Zuge der Arbeiten zu:

• Funktionsstörungen

• Datenverlust

• Systemausfällen

• sicherheitsrelevanten Problemen

kommen, wird das weitere Vorgehen individuell mit dem Auftraggeber abgestimmt. Zusätzliche Leistungen zur Fehlerbehebung, Wiederherstellung oder Neuimplementierung sind nicht Bestandteil des ursprünglichen Auftrags und werden gesondert beauftragt und verrechnet.


5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle zur Umsetzung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Zugangsdaten etc.) rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Mehraufwand durch fehlende oder verspätete Mitwirkung wird gesondert verrechnet.


5.1. Rechte an Inhalten des Auftraggebers

Der Auftraggeber sichert zu, dass er an sämtlichen von ihm bereitgestellten Inhalten (insbesondere Texte, Bilder, Grafiken, Logos, Videos, Schriftarten, Musik, Zugangsdaten) die erforderlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte besitzt.

Der Auftraggeber stellt die Auftragnehmerin von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund der Verwendung dieser Inhalte geltend gemacht werden.


5.2. Ergänzung für KI-generierte Inhalte

Sofern der Auftraggeber KI-generierte Inhalte zur Verfügung stellt oder deren Er-stellung beauftragt, übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung für etwaige Rechte Dritter, Lizenzfragen oder rechtliche Zulässigkeit dieser Inhalte.


6. Abnahme

Erfolgt innerhalb von 10 Tagen nach Bereitstellung keine Rückmeldung, gilt die Leistung als abgenommen. Dies gilt auch für Teilabnahmen.


7. Nutzungs- und Urheberrechte

Sämtliche von der Auftragnehmerin erstellten Inhalte (Texte, Designs, Grafiken, Konzepte, Quellcodes, Strukturen) unterliegen dem Urheberrecht. Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbegrenztes Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Bearbeitung über den vereinbarten Zweck hinaus bedarf der schriftlichen Zustimmung der Auftragnehmerin. Urheberhinweise bleiben bestehen.


8. Vergütung & Zahlungsbedingungen

8.1 Zahlung

Die Leistungserbringung erfolgt grundsätzlich ausschließlich gegen Vorauskasse. In begründeten Ausnahmefällen können maximal zwei Teilzahlungen vereinbart werden.


8.2 Zahlungsverzug & Maßnahmen

Bei ausstehender Zahlung behält sich die Auftragnehmerin ausdrücklich das Recht vor:

• Leistungen einzustellen

• Zugänge zu sperren

• die Website vorübergehend zu deaktivieren

Dies bis zum Zeitpunkt des vollständigen Zahlungseingangs. Bereits erbrachte Leistungen bleiben voll kostenpflichtig.


9. Haftung & Gewährleistung

Die Auftragnehmerin haftet nur für eigene Leistungen. Keine Haftung besteht für:

• Inhalte des Auftraggebers

• wirtschaftlichen Erfolg

• Ranking, Reichweite oder Umsätze

• rechtliche Inhalte (z. B. Impressum, Datenschutz, AGB)

Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit besteht nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Im Übrigen haftet die Auftragnehmerin nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Die Auftragnehmerin schuldet ausschließlich die technisch korrekte Umsetzung der vereinbarten Leistungen, nicht jedoch die inhaltliche oder rechtliche Richtigkeit der vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalte.


10. Rechtstexte & Rechtsberatung

Sofern Formulierungsvorschläge für rechtlich relevante Texte (Impressum, Datenschutz, AGB etc.) übermittelt werden, erfolgt dies ohne Gewähr und stellt keine Rechtsberatung dar. Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese Inhalte rechtlich prüfen zu lassen.


11. Kündigung

Bei Vertragsauflösung erfolgt die Abrechnung nach dem Leistungsstand zum Kündigungszeitpunkt. Bereits geleistete Zahlungen werden nicht rückerstattet.


12. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht. Gerichtsstand ist der Sitz der Auftragnehmerin. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen aufrecht.

Mit seiner Unterschrift bestätigt der Auftraggeber, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen zu haben und erkennt sie als verbindlichen Vertragsbestandteil an.